Bewerbungs­unterlagen

Die richtigen Bewerbungsunterlagen
- was gehört alles dazu?

Sie sollten Ihre Bewerbung sehr ernst nehmen, denn sie ist eine Art Visitenkarte und gleichzeitig Ihre erste Arbeitsprobe. Im Idealfall sorgt sie für einen guten ersten Eindruck, denn für diesen gibt es bekanntermaßen keine zweite Chance. Die Bewerbungsunterlagen gelten als der Türöffner zum Job, doch natürlich nur, wenn sie überzeugen sowie fehlerfrei und vollständig sind. Unordentliche oder unvollständige Bewerbungsunterlagen werden meist sofort aussortiert. Doch was gehört alles dazu und wie heben Sie sich damit positiv von der Masse ab? Dies erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

 

Bewerbungsmappe

Bei der Bewerbung auf eine Lehrstelle genügt in der Regel ein einfacher Klemmhefter. Für akademische Berufe sollte es eine hochwertige Mappe sein, zum Beispiel eine dreiteilige Bewerbungsmappe aus Karton. Sie wirken hochwertiger. Vor allem Fach- und Führungskräfte sollten darauf achten. Als Faustregel gilt: Desto anspruchsvoller Ihre Arbeit und umso höher dotiert die Stelle ist, auf die Sie sich bewerben, desto hochwertiger sollte auch Ihre Bewerbungsmappe sein.

 

Was kommt in die Bewerbung?

Bewerbungsanschreiben

Im Bewerbungsanschreiben, das die erste Seite der Bewerbung bildet und keinesfalls fehlen darf, müssen Sie den Ansprechpartner des Unternehmens auf maximal einer DIN-A4-Seite von sich und Ihrem Können überzeugen. Beziehen Sie sich dabei auf die Anforderungen und stellen Sie Ihre Kenntnisse, Kompetenzen und positiven Eigenschaften heraus. Verdeutlichen Sie auch Ihr Interesse am Job. Nutzen Sie hierfür rund zehn bis zwölf Sätze und achten Sie auf eine fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik sowie einen guten Schreibstil. Das Anschreiben leitet die Bewerbung ein und sollte daher obenauf liegen. Es gibt der Bewerbung eine persönliche Note. Folgendes darf in einem Bewerbungsanschreiben nicht fehlen:

 

- Briefkopf

- Empfängeradresse, am besten personalisiert

- Ort und Datum

- Betreff

- personalisierte Anrede

- Bewerbungsschreiben

- Unterschrift (handschriftlich)

- Hinweis auf die mitgesendeten Anlagen

 

Deckblatt

Das Deckblatt folgt an zweiter Stelle der Bewerbung und wird für das Bewerbungsfoto, den Namen und die Kontaktdaten verwendet. Es ist nicht zwingend notwendig, kann die Bewerbung aber abrunden.

 

Lebenslauf

Der Lebenslauf, das Herzstück der Bewerbungsunterlagen, spielt eine wichtige Rolle. Viele Personaler nehmen diesen als erstes in die Hand und entscheiden anhand dessen, ob sie sich die Zeit nehmen möchten, das Anschreiben zu lesen. Der Lebenslauf erläutert alle beruflichen Stationen, genauere Informationen zu den Tätigkeiten bzw. den gesamten beruflichen Werdegang. Der Lebenslauf stellt Ihre Entwicklung dar. Während Berufseinsteiger mit zwei oder drei Seiten auskommen, haben Fachkräfte mit langjähriger Erfahrung natürlich einen deutlich längeren Lebenslauf. Sinnvoll genutzte Pausen sind im Lebenslauf nicht so schlimm, wie die Ökonomin Dorothea Kübler die Ergebnisse einer durchgeführten Studie der TU Berlin erläutert hat.

 

Anlage der Bewerbung

In den Anlagen senden Sie die Dokumente mit, die Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber zusätzlich zur Verfügung stellen möchten. Dazu zählen Arbeitszeugnisse, Bescheinigungen, Weiterbildungen, Zertifikate oder Arbeitsproben. Damit können Sie erwähnte Informationen und Fakten bekräftigen.

 

Fazit:

Zu den Bewerbungsunterlagen gehört das Anschreiben, das Deckblatt, der Lebenslauf und Anlagen wie Zeugnisse. Die Bewerbungsmappe wird niemals gefaltet, sondern im C4-Umschlag verschickt. Achten Sie zudem darauf, dass die Unterlagen keine Eselsohren haben und dass sich keine Fehler hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik einschleichen. Ebenso wichtig sind gute Kopien ohne verwischte Tinte. Schenken Sie Ihrer Bewerbung unbedingt genügend Aufmerksamkeit.